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Kleine Farbenlehre
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Der Farbkreis bildet 6 Farben ab. Dabei sind auch die 3 Grundfarben. Gelb – Rot - Blau Die anderen Farben sind aus den 3 Grundfarben gemischt worden. Die Farben, die sich gegenüberliegen nennt man Komplementärfarben. Es gibt kalte und warme Farben. Rot, Orange, Gelb und z.B. Braun sind warme Farben, während Violett, Blau und Grün als kalte Farben gelten |
Farben und ihre Wirkung in Räumen
- Gelb bringt Sonne ins Haus und ins Gemüt.
Gelb verleiht einem Raum eine sonnige, positive Atmosphäre, lässt kleine Räume grösser erscheinen, wirkt anregend und belebend. Die Farbe gelb fördert die Konzentration, den Lerneifer und wirkt sich positiv auf das Gedächtnis aus. Gelb regt nicht nur geistig an, sondern fördert auch das Gespräch.
Auch in Kombination mit dunklen Farben entfaltet gelb seine Wirkung.
Ideal in Räumen für junge Menschen, und in Besprechungs- und Diskussionsräumen.
- Orange erzeugt eine heitere, gelöste Atmosphäre, wirkt stimulierend, strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus. Sie ist eine freundliche und soziale Farbe. Orange macht Appetit und fördert die Geselligkeit.
Wird orange mit weiss gemischt, verliert es seine Leuchtkraft.
Die ideale Farbe für Küche oder Esszimmer, für Nordzimmer und Räume mit zu wenig Licht oder Sonne.
- Rot ist die dynamischste und aggressivste Farbe. Rot regt psychisch und physisch an, fördert körperliche Arbeit und Bewegung.
Bei der Raumgestaltung kann rot aktivierende Impulse setzen. In Räumen, in denen man zur Ruhe kommen will, sollte rot nicht die dominierende Farbe sein, denn Rot ist Energie pur. Diese Farbe regt den Stoffwechsel an, fördert die Durchblutung des Körpers. Sie wirkt erotisch und stimmt glücklich.
Doch Vorsicht. Zu viel rot im Raum macht bei längerem Aufenthalt unruhig, gereizt und es beengt.
Rot wirkt übrigens appetitanregend (genau wie orange); wenn man Gewichtsprobleme hat, sollte man in der Küche blau oder blaugrün bevorzugen.
- Rosa besänftigt, macht empfänglich für die Stimmungen anderer Menschen und baut Aggressionen ab.
Laut Experten die beste Farbe fürs Schlafzimmer.
- Violett und Purpur wirken feierlich und eignen sich für Empfangsräume.
In Wohnräumen kann auf Dauer eine zu sakrale Stimmung entstehen, violett macht passiv und wirkt beruhigend.
Violett soll den Appetit und die sexuelle Lust zügeln, also in Küche, Ess- und Schlafzimmer bewusst als Raumfarbe gibt diesem einen natürlichen, rustikalen Charakter und strahlt Gemütlichkeit aus. Erdtöne wie Ocker, Siena und Umbra wärmen und dämpfen zugleich, sie wirken beruhigend und ausgleichend.
Sie können fast überall in der Wohnung eingesetzt werden.
- Blau wirkt kühl und sauber. In kleinen, engen und niedrigen Räumen dient es zur optischen Vergrößerung. In der Wohnung wirkt blau sehr gediegen, kann aber einem Raum auch zuviel Kühle geben
Mit weiss aufgehelltes Blau behält seine kühle und unnahbare Wirkung.
Blau ist die Farbe der Ruhe, der Entspannung, der Ausgeglichenheit, der Treue und Harmonie. Bei der Raumgestaltung kommen diese Attribute natürlich im Schlafzimmer zur Geltung oder in den Räumen, die der Entspannung dienen sollen.
- Blaugrün wirkt festigend, komprimierend und ist bestimmender als blau.
- Grün hat eine beruhigende Wirkung. Es sorgt für Ausgleich, Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit. Grün versetzt die Seele in positive Schwingungen, weckt die Lust auf Neues, auf Entdeckungen. Grün gilt als Quell der Kreativität. Ein grüner Raum wirkt erholsam und vitalisierend und hat einen regenerierenden Einfluss auf den Organismus.
Grün kann man weder als warme noch als kalte Farbe bezeichnen, grüne Farbtöne werden oft als Ausgleich zweier Pole empfunden, sie wirken freundlich und entspannend.
Eine Abtönung mit blau macht grün wesentlich kälter und aggressiver.
Grün eignet sich hervorragend für die Gestaltung von Wohn- und Arbeitsbereichen, die Ruhe ausstrahlen und zu geistiger Tätigkeit und Kreativität anregen sollen.
Frisches, helles Grün - ob als Farbe oder als Pflanzen - sollte nie zu kurz kommen.
- Türkis erzeugt kühle Distanz. Es bewirkt ein kühles, aber persönliches Raumklima.
- Braun, Ocker, Siena als Raumfarbe gibt diesem einen natürlichen, rustikalen Charakter und strahlt Gemütlichkeit aus. Erdtöne wie Ocker, Siena und Umbra wärmen und dämpfen zugleich, sie wirken beruhigend und ausgleichend.
Sie können fast überall in der Wohnung eingesetzt werden.
- Weiss, Schwarz, Grau gehören zu den so genannten Nichtfarben. Sie sind ideale Kombinationsfarben.
Allerdings wird zuviel schwarz und grau oft als düster und schwer empfunden.
Weiss ist zwar eine unbunte und neutrale Farbe, spielt aber in der farbigen Raumgestaltung eine tragende Rolle, um andere Farbgruppen zu neutralisieren, aufzuhellen und zu beleben.





